Server Installation unter Ubuntu

Server Systemanforderungen

  • Connector.

    Software

    Ubuntu 12.04 / 14.04 / 16.04 Server LTS (32 / 64bit) mit Terminal-Zugang und root-Rechten (sudo).

  • Connector.

    Hardware

    2,5GB RAM Intel/AMD x86/64 CPU mit mindestens 2vCPUs und
    2GB Festplattenspeicherplatz.

  • Connector.

    Internetzugang

    Um die von metasfresh benötigten Abhängigkeiten von den offiziellen Ubuntu Repositories herunterzuladen (ca. 200MB) wird eine aktive Internetverbindung auf dem Server benötigt.

  • Connector.

    Lokales Netzwerk

    Der Server und die Clients müssen in dem gleichen lokalen Netzwerk sein. Mit dem neuen WebUI (http://metasfresh.com/nextgen) wird das nicht mehr nötig sein.

Server Installation

1. Lade Dir das Installer-Paket hier runter und kopiere es auf den Ubuntu Server.
2. Aktualisiere die Paketquellen auf dem Server mit:
user@host:~/$ sudo apt-get update
3. Bitte stell sicher, dass der Hostname deines Ubuntu Servers von sowohl dem Server, als auch von allen Client-Computern aufgelöst werden kann.
4. Entpacke das Paket, setze Ausführ-Rechte auf die Installationsdatei und führe die Datei „install_metasfresh.sh“ mit root-Rechten aus:
user@host:~/$ tar xvzf ./metasfresh_4_X_X.tar.gz
user@host:~/$ cd metasfresh_install
user@host:~/metasfresh_install/$ chmod a+x ./install_metasfresh.sh
user@host:~/metasfresh-install/$ sudo ./install_metasfresh.sh

Nach abgeschlossener Installation ist der Applikations-Server bereits automatisch gestartet. Du kannst diesen entweder als Benutzer „metasfresh“ oder mit „sudo“ beenden, neustarten oder den aktuellen Status überprüfen:

metasfresh@host:~/$ service metasfresh_server status/stop/start/restart

Für einen problemlosen Zugriff der Clients auf den Server, werden die Ports „8080/TCP“, „5432/TCP“ und „61616/TCP“ genutzt.
Bitte konfiguriere gegebenenfalls deine Firewall, um sicherzustellen, dass die Client-PCs auf diesen Schnittstellen auf den Server zugreifen können.

Häufige Fragen (FAQ)

Was genau installiert der Installer?

Der Installer installiert PostgreSQL 9.1/9.3/9.5, OpenJDK-8 JDK und das metasfresh-server-paket. Du findest die Binaries und Konfigurationsdateien nach abgeschlossener Installation im Verzeichnis „/opt/metasfresh“ auf deinem Server.

Ich möchte den Quell-Code (Source) einsehen – wo finde ich ihn?

Das Archiv mit den Quell-Dateien befindet sich im Verzeichnis „/opt/metasfresh/src/“
Entpacken kannst du das Archiv mit dem Befehl:
„metasfresh@host:/opt/metasfresh/src$ tar xvzf ./sources.tar.gz“
Die entpackten Quell-Dateien befinden sich im Unterverzeichnis „sources“.
Der aktuelle Source Code von metasfresh ist außerdem online verfügbar: Source Code

Welche Ports werden genutzt?

Port 8080/TCP:
Dieser Port wird genutzt, um die Client-Applikation vom Server herunterzuladen.

Port 5432/TCP:
Über diesen Port findet die Kommunikation zwischen der Client-Anwendung und der Datenbank statt.

Port 61616/TCP:
Dieser Port wird für die Kommunikation des Clients mit der Server-Applikation benötigt.

Ein Update bricht mit einer Fehlermeldung ab, dass kein Java 8 gefunden werden kann.
Was muss ich machen?

Mit dem Update der Version 4.25.24 vom 08.07.2016 benötigt metasfresh zwingend OpenJDK-8. Das vorher mit installierte OpenJDK-7 wird nicht mehr unterstützt.
Bitte deinstalliere OpenJDK-7 und installiere OpenJDK-8, bevor du erneut versuchst, das Update einzuspielen.
Wie das geht, erfährst du hier:
Update auf OpenJDK-8

Benötige ich für die Installation eine Internetverbindung?

Ja. Der Installer lädt PostgreSQL und OpenJDK aus dem Internet herunter.

Beim Versuch einer Verbindung zum Server erhalte ich die Fehlermeldung, dass keine „DB Connection“ zustande kommt. Woran liegt das?

Wie in Schritt 3 der Installationsanleitung beschrieben, muss der Hostname des Servers von allen Clients und vom Host selbst aufgelöst werden können. Dabei ist wichtig, dass der im Netzwerk erreichbare Hostname identisch ist mit dem Hostnamen, der auf deinem Server eingetragen ist.
Wenn Dein Ubuntu Server zum Beispiel den hostnamen „erpserver“ trägt, muss mittels „ping erpserver“ in der Kommandozeile eine gültige Anwort von der IP Adresse deines Servers ausgegeben werden.
Linux Terminal auf dem Server:
user@erpserver:~$ ping erpserver -c1
PING erpserver (192.168.1.100) 56(84) bytes of data.
64 bytes from erpserver (192.168.1.100): icmp_req=1 ttl=64 time=0.038 ms
— erpserver ping statistics —
1 packets transmitted, 1 received, 0% packet loss, time 0ms

Windows Kommandozeile auf Client:
C:>ping erptest -n 1
Ping wird ausgeführt für erptest [192.168.1.100] mit 32 Bytes Daten:
Antwort von 192.168.1.100: Bytes=32 Zeit<1ms TTL=64

Ping-Statistik für 192.168.1.100:
Pakete: Gesendet = 1, Empfangen = 1, Verloren = 0 (0% Verlust)

Sollte eine der beiden Befehle eine Zeitüberschreitung ausgeben oder den Hostnamen nicht auflösen können, trage den Hostnamen mitsamt der dazugehörigen IP-Adresse deines Servers in deinen DNS Server, deinen Router oder deine „hosts“ Datei ein.

Die Installation bricht mit der Meldung ab, dass Hash-Werte nicht korrekt sind. Warum?

Der Grund hierfür ist ein Problem mit den offiziellen Paketquellen von Ubuntu.
Abhilfe schafft, die apt-listen zu löschen und die Liste mit den Paketquellen neu einzulesen:
user@host:~/$ sudo rm -r /var/lib/apt/lists/*
user@host:~/$ sudo apt-get update